Dr. med. dent. Walter M. Eggerath | Dr. med. dent. Jobst W. Eggerath MDS

Zahnersatz - Lächelndes Paar

Zahnersatz in der Zahnarztpraxis für Zahngesundheit

Die Praxis für Zahngesundheit in Erftstadt bei Hürth bietet ihren Patienten die unterschiedlichsten und umfassende Möglichkeiten des Zahnersatzes. Qualität und Individualität sind für uns ebenso selbstverständlich wie die besondere Versorgung von Angstpatienten in unseren Räumlichkeiten in Erftstadt.

Deutsche zahntechnische Wertarbeit

Da unsere Zahnarztpraxis in Erftstadt über ein eigenes zahntechnisches Meisterlabor verfügt, dessen Laborräume sich über unserer Praxis befinden, können wir für eine sehr zeit- und patientennahe zahntechnische Versorgung garantieren. Nicht nur sämtliche prothetische Planungen durch unsere Zahnärzte/innen, sondern auch alle zahntechnischen Leistungen erfolgen zu 100 % in Deutschland und unterliegen den höchsten Qualitätskriterien, geprüft durch unseren Zahntechnikermeister.

In unserer Praxis gibt es keinen Auslandszahnersatz!


Hauptvarianten von Zahnersatz – erklärt von Ihrem Praxisteam der Gemeinschaftspraxis in Erftstadt:

Wann kommt eine Krone als Zahnersatz in Frage?

Eine Krone ist die Lösung der Wahl, wenn ein Zahn so stark beschädigt ist, dass eine Füllungsversorgung nicht mehr ausreicht, um einen Zahn dauerhaft zu erhalten. Die Krone ist eine Hülle in der Form eines normalen, der Lokalisation im Mund entsprechenden Zahnes, die fest auf einen vorbereiteten Zahnstumpf geklebt wird und so den Zahn wieder zu einer statischen Einheit macht.

Da man Kronen auch farblich perfekt anpassen kann, ist dies eine optimale Kombination von funktioneller und kosmetisch perfekter Lösung.

Wie wird eine „Kronenbehandlung“ vom Zahnarzt durchgeführt?

In den meisten Fällen sind für die Anfertigung einer oder auch mehrerer Kronen 2 Termine beim Zahnarzt ausreichend.

Zunächst wird der Zahn für die Anfertigung der Krone, in der Regel unter örtlicher Betäubung, präpariert, d.h. in die erforderliche Form gebracht und evtl. kariöse Zahnsubstanz entfernt. Nach der Abformung beider Kiefer (oben und unten) wird der Zahn mit einer provisorischen Krone geschützt. Für die technische Herstellung der Krone in unserem Meisterlabor planen wir 10 bis 14 Tage ein. Am zweiten Termin wird dann die fertige Krone angepasst und definitiv auf dem Zahn befestigt. Zur Sicherheit bieten wir in der Regel noch eine Kontrolle der neuen Situation nach ca. 10 bis 14 Tagen an.

Wann kommt eine Brücke als Zahnersatz in Frage?

Früher war eine Brücke die Lösung der Wahl zum Schließen einer oder mehrerer Lücken im Mund nach Zahnverlust. Heute kann oft der Lückenschluss mit einem Implantat erfolgen. Ist dies aus bestimmten Gründen nicht möglich oder erwünscht, können einzelne oder auch mehrere Zahnlücken mit Brücken festsitzend geschlossen werden. So kann die Entfernung einer Brücke auch nur von einem Zahnarzt vorgenommen werden.

Warum sollte man Zahnlücken mit Zahnersatz schließen?

Auch wenn einzelne Zahnlücken, abgesehen vom sichtbaren Bereich, häufig zunächst nicht als störend empfunden werden, dient das Schließen einer Zahnlücke nicht nur der Ästhetik. Zahnlücken stören längerfristig die Harmonie des gesamten Kauorgans. Je nach Lückenlokalisation kann es z. B. auch zu schmerzhaften Funktionsstörungen des Kiefergelenkes ohne Zahnersatz kommen. Was aber noch häufiger auftritt, ist ein „Wandern“ oder „Kippen“ der Nachbarzähne, die dadurch dann den festen Halt verlieren können. Ebenso kann ein Gegenzahn ohne Kontakt von gegenüber sich in eine Lücke „verlängern“, weil der Gegendruck fehlt und so zu einem „Störfaktor“ werden.

Wie wird eine Brücke angefertigt?

Grundsätzlich ist der Ablauf zur Herstellung und Eingliederung einer Brücke mit dem gleichen Vorgehen wie bei einer Krone vergleichbar. Die Zähne vor und hinter der Lücke dienen als „Brückenpfeiler“ und werden so vorbereitet und präpariert wie bei der Erstellung einer Krone. Dies ist auch erforderlich, wenn für die Pfeilerzähne eigentlich keine Krone aus Zahn erhaltenden Gründen erforderlich gewesen wäre.

Gibt es Alternativen zu einer Brücke als Zahnersatz?

Die Alternative zu einer Brücke ist die Versorgung mit einem Implantat. Implantate haben den Vorteil, dass die Nachbarzähne der Lücke nicht abgeschliffen werden müssen, weil das Implantat wie ein eigener Zahn die Lücke schließt. Ein Implantat macht immer dann Sinn, wenn die Nachbarzähne links und rechts von der Lücke ganz unversehrt sind. Vorteile des Implantats sind, dass es wie ein eigener gewachsener Zahn ist und auch unter Umständen für zukünftig anfallende Versorgungen gebraucht werden kann. Außerdem stimuliert ein Implantat den Kieferknochen und verhindert so einen Knochenabbau in dem Bereich. Zu beachten ist, dass nicht in jedem Fall ein Implantat möglich ist. Es muss genügend Knochen vorhanden sein und es darf kein medizinischer Grund vorliegen, der gegen eine Implantation spricht.

Wann kommt eine Prothese als Zahnersatz in Frage?

Unter Zahnprothesen versteht man grundsätzlich herausnehmbaren Zahnersatz, der dann zum Einsatz kommt, wenn mehrere Zähne fehlen und Lücken dann so groß sind, dass eine oder mehrere Brücken, auch aus statischen Gründen, nicht verwendet werden können.

Die Vielfalt an Zahnprothesen als Zahnersatz kann man grundsätzlich in 4 Grundtypen einteilen:

  1. Modellgussprothesen
  2. Wie der Name bereits sagt, wird die Metallkomponente (Basis) der Prothese so gegossen, dass die Halteelemente (Klammern) und Auflagen ganz präzise an die Haltezähne passen und abgestützt sind. Die künstlichen Prothesenzähne für die Lückenbereiche sind individuell in der passenden Zahnfarbe und dem Restgebiss genau angepasst. Halte- und Kaufähigkeit sind gut. Da sich die Halteklammern je nach Situation im sichtbaren Bereich befinden können, wird dies bei Patienten schon einmal als nachteilig empfunden.

  3. Teleskopprothese
  4. Bei der Teleskopprothese, die eine hochwertige Variante der Modellgussprothese ist, wird der Zahnersatz nicht mehr mit Klammern, sondern mit sog. Teleskopkronen an den vorhandenen Haltezähnen befestigt. Die Haltezähne werden als Kronenzähne präpariert und mit dünnen Metallkronen so versorgt, dass die in die Prothese integrierten Teleskope über diese so geschoben werden können, dass es zu einer sehr stabilen und auch kosmetisch günstigen Versorgung kommt, weil man die Metallanteile der Teleskopprothese nicht sieht.

  5. Implantatgetragene Prothese
  6. Bei dieser Versorgungsart handelt es sich einerseits um eine etwas aufwendigere prothetische Versorgung, zum anderen aber auch um eine komfortable Lösungsvariante. Bei wenig oder gar keinen Restzähnen im Mund kann man zusätzlich an einigen geeigneten Stellen Implantate einbringen, die dann den Zahnersatz tragen oder mittragen. Je nach Anzahl und Verteilung der „Prothesenpfeiler“ ist es sogar möglich, die Versorgung „gaumenfrei“ zu gestalten und in sehr günstig gelagerten Fällen kann der Zahnersatz auch festsitzend „wie eigene Zähne“ eingegliedert werden.

  7. Totalprothese
  8. Bei einem zahnlosen Kiefer ist die Total- oder Vollprothese die Versorgung der Wahl. Sie besteht aus einer Basis aus zahnfleischfarbenem Kunststoff mit hochwertigen, farblich individuell angepassten Kunststoffzähnen, die optisch kaum von natürlichen Zähnen unterschieden werden können, so dass ein gutes kosmetisches Ergebnis entsteht. Totale Oberkieferprothesen finden ihren Halt durch den Saugeffekt über den sog. Ventilrand und den Speichel. Dieser Halt ist durchweg so gut, dass die meisten Nahrungsmittel sehr gut gekaut werden können. Bei totalen Unterkieferprothesen ist ein vergleichbar guter Halt aus anatomischen Gründen nur bei sehr guten Verhältnissen zu erreichen, da die Unterkieferprothese ihren Halt aus einem „Zusammenspiel von Zungen- und Wangenmuskulatur“ bezieht. Diese „Technik“ gelingt nicht jedem Prothesenträger zufrieden stellend, so dass sich gerade bei Unterkiefer-Totalprothesen eine Ergänzung durch zwei oder vier Implantate empfiehlt, die dann einen sehr guten Halt vermitteln.

Wie lange dauert es, bis meine Prothese fertig ist?

Je mehr Zähne ersetzt werden müssen, desto länger dauert es. Auch die Befestigungsart der Prothese spielt eine Rolle. In der Regel werden für die Herstellung einer Prothese mehrere Termine notwendig. Als grobe Orientierung für Zahnersatz aus unserer Zahnarztpraxis in Erftstadt gilt: Für eine Modellgussprothese braucht man zwei bis drei Termine, alle anderen Prothesenarten benötigen zwischen vier und sechs Wochen.

Gibt es etwas, worauf ich bei einer Prothese achten muss?

Auch eine Prothese benötigt gute Pflege, insbesondere die Zähne an der die Prothesen befestigt sind. Mindestens zweimal täglich sollten die Prothesen und die eigenen Zähne gründlich gereinigt werden. Regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt sowie eine halbjährliche professionelle Zahnreinigung sollten selbstverständlich sein. Hält man sich an diese Vorgaben, steht einer langjährigen Haltbarkeit der Prothese nichts im Weg.